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Spieler des Badminton-Leistungsstützpunktes trainierten im schönen Zillertal

07.09.2017

Nach Norwegen im Vorjahr, wurde in den diesjährigen Sommerferien Österreich als Ziel gewählt.

Mehrere unserer Stützpunktkader nahmen gern vom 22.07. - 05.08.2017 in der Ortschaft Zell am Ziller die Saisonvorbereitung in Angriff. Die dortigen Wohn- und Trainingsbedingungen boten ideale Voraussetzungen für eine optimale Vorbereitung unserer Spieler. Bereits im Jahr 2015 war man in dieser Gemeinde schon einmal zu Gast.

 

Auf die Teilnehmer des zweiwöchigen Badmintoncamps warteten zahlreiche sportliche Maßnahmen.

Täglich starteten die Kinder um 7.00 Uhr, Ausnahme nur bei starkem Regen oder durch Verletzung gehandicapt, mit einem viertelstündigen Morgenlauf frisch in den Tag.

Nach den notwendigen Pausen wurde im Allgemeinen an den Vor- und Nachmittagen mit Halleneinheiten fortgefahren. Einige nach wenigen Tagen läuferisch angeschlagene Spieler wurden mit Stabilisationsübungen sportlich fit gehalten. Stand die Sportstätte im Ort nicht zur Verfügung, gingen die Nachwuchsspieler laufen oder machten bei schlechtem Wetter Kraftübungen im Haus.

Nach dem Abendessen war es allen Sportlern generell freigestellt, freiwillig laufen zu gehen oder eine zusätzliche Krafteinheit an den Tag zu hängen. Viele nutzten diese Gelegenheiten.

 

Die stetig wechselnden Tagesdienste halfen nach den jeweiligen Sporteinheiten bei erforderlichen Tätigkeiten im Haus oder im Umfeld. Dies förderte den Gemeinschaftssinn und den Zusammenhalt des gesamten Teams.

 

An freien Tagen wurden Wanderungen in die Umgebung oder Ausflüge unternommen. So führte uns eine Tour auf anspruchsvollen Waldwegen (nichts für Untrainierte) zur Rosenalm und dem Fichtenschloss auf 1750 m Höhe. Das Fichtenschloss bot unserer Trainingsgruppe mit seinen vielen Sport- und Spielgeräten die Gelegenheit sich spielerisch zu beschäftigen. Dabei aufgebrauchte Energie konnte in der Almhütte vor dem Rückweg wiedererlangt werden.

 

Etwas Besonderes wurde den Kindern und Jugendlichen mit dem Besuch der Festung Kufstein geboten. Hier konnte das historische Gebäude auf eigene Faust erkundet werden.

An hochsommerlichen Tagen bekam die ausgepowerte Gruppe nach dem Training in der Halle noch die Möglichkeit das Freibad aufzusuchen.

 

In den 14 Tagen waren die Spieler konditionell und technisch stark gefordert.

Nun gilt es die Trainingsleistungen bei anstehenden Wettkämpfen in der Praxis umzusetzen.

 

Die Teilnehmer dieses Sportlagers kamen aus den Vereinen Bismark, Burg, Staßfurt, Bernburg, Nienburg und Merseburg.

 

R. Schirdewahn

Stützpunkttrainer