Bürgermeisterin Susan Falke

Das, worauf es ankommt,

können wir nicht vorausberechnen.

Die schönste Freude erlebt man immer da,

wo man sie am wenigsten erwartet.

 

Antoine de Saint-Exupéry

französischer Schriftsteller und Pilot

(* 29. Juni 1900, † 31. Juli 1944)

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt  Nienburg (Saale) und ihrer Ortsteile,

ein Jahr klingt aus, das uns, nach den vergangenen zwei Corona-Jahren, erneut in den Krisenmodus geführt hat. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine führt uns vor Augen, welches unermessliche Leid militärische Auseinandersetzungen für die Menschen mit sich bringen. Im eigenen Land sehen wir uns als Folge dessen mit einer fortschreitenden Preisexplosion, insbesondere im Energiesektor, konfrontiert.  Auch die Kosten für Lebensmittel und Dienstleistungen sind immens gestiegen. Im Oktober hat die Inflation die Marke von 10 Prozent überschritten und war damit auf dem höchsten Stand seit 70 Jahren. Um die rasant gestiegenen Preis zu schultern, wird allerorts zum Sparen aufgerufen.

 

Auch die Stadt Nienburg (Saale) muss sich dieser Situation stellen und hat zur Senkung von Strom- und Gasverbräuchen Energiesparkonzepte erarbeitet. Die bisher einschneidenste Maßnahme in diesem Zusammenhang ist unbestritten die vorübergehende Außerbetriebsetzung der Turnhallen in Latdorf und Neugattersleben. Mit sehr viel Kompromissbereitschaft und Verständnis für diese Situation haben die betroffenen Vereine auf die Entscheidung, die beiden genannten Hallen in diesem Winterhalbjahr lediglich im Frostsicherungsmodus zu halten, reagiert und Nutzungsvereinbarungen für die Saale-Bode-Sporthalle in Nienburg (Saale) unterzeichnet.  In den Verwaltungsgebäuden wurden die Raumtemperaturen entsprechend der gesetzlichen Vorgaben reduziert, Flure werden nicht beheizt und Beleuchtungen auf ein Mindestmaß reduziert. Den Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, zumutbaren Umfang an abgeschalteten Straßenbeleuchtungen in unseren Ortsteilen habe ich im Vorfeld eingehend mit den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern beraten. Den Blick auf einen möglicherweise auftretenden Blackout in der Stromversorgung gerichtet, arbeiten Verwaltungsmitarbeitende und Kameraden aller Feuerwehren zusammen an der Erstellung eines Notfallplans.

 

Trotz aller Sorgen und Nöte ist es uns auch in diesem Jahr gelungen, im Stadtrat wegweisende Entscheidungen zu treffen und richtungsweisende Projekte auf den Weg zu bringen. Nachdem bereits im Jahr 2021 in den Ortsteilen Altenburg, Jesar und Grimschleben eine Bürgerbefragung stattgefunden und der Stadtrat beschlossen hatte, für jeden der drei Ortsteile eine Ortschaftsverfassung einzuführen, für Altenburg einen Ortschaftsrat zu bilden und für Grimschleben und Jesar je einen Ortsvorsteher zu wählen, wurden in diesem Jahr sämtliche, für die Durchführung der Wahlen erforderlichen Stadtratsbeschlüsse herbeigeführt.  Nunmehr steht fest, dass die Wahl des Ortschaftsrates in Altenburg und die Wahl der Ortsvorsteher in Jesar und Grimschleben am 29.01.2023 stattfinden wird.

Ebenfalls bereits in 2021 hat der Stadtrat die Sanierung und Modernisierung unseres Schwimmbades beschlossen. Es weist erhebliche bauliche Defizite und technische Mängel auf und sein Fortbestand kann nur unter der Voraussetzung, dass diese beseitigt werden, gewährleistet werden. Eine Umsetzung ohne Fördermittel ist nicht leistbar. Daher soll jede, sich bietende Fördermöglichkeit ausgeschöpft werden. Auch hier hat der Stadtrat in diesem Jahr sämtliche notwendige Beschlüsse gefasst.

Auch die Durchführung der Straßenbaumaßnahmen Latdorfer Straße in Grimschleben, Schulweg und Postgasse in Pobzig und Rosenweg, Teichstraße und Im Winkel in Wedlitz wurde vom Stadtrat bereits in 2021 beschlossen. Leider wurden die Fördermittelanträge für alle drei Maßnahmen in 2022 abgelehnt. Per Stadtratsbeschluss wurde nun eine, von der Verwaltung vorgeschlagene, fördermittel- und kreditunabhängige Variante zur Finanzierung der drei Maßnahmen auf den Weg gebracht. Damit ist deren Umsetzung gewiss, allerdings verschiebt sich ihr Beginn (2023 Grimschleben, 2025 Pobzig und 2026 Wedlitz).

In Planung befindlich ist zudem die Baumaßnahme Umbau und Erweiterung Feuerwehr Gerbitz. Mit Veräußerung der „alten Feuerwehrgarage“ ergab sich die Notwendigkeit, eine Alternative für die Unterbringung der Technik der Freiwilligen Feuerwehr Gerbitz zu schaffen. Favorisiert wurde ein Anbau an das bestehende Objekt. Enthalten ist zudem die Fassadenmodernisierung des Bestandsgebäudes. Anfang November erfolgte die Präsentation des Projektes vor den Kameraden der Feuerwehr Gerbitz.

 

Seit vielen Jahren haben wir uns den Ausbau unserer Einheitsgemeinde als Bildungsstandort auf die Fahnen geschrieben. Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kleinkindalter. Bereits am 1. November 2021 wurde unsere neue Kindertagesstätte „Kleine Freunde mittendrin“ in Betrieb genommen. Am 18. Juni dieses Jahres feierten wir zum Tag der Offenen Tür gemeinsam mit den Kindern und mit Ihnen, liebe Eltern und Großeltern, deren Einweihung mit einem bunten, fröhlichen Programm der Kinder.

Nur einen Katzensprung entfernt von der Kita entstand im Bereich des Goetheplatzes ein weiteres Kinderparadies. Der dortige Spielplatz befand sich in einem sehr schlechten Zustand, vorhandene Spielgeräte wurden in den letzten Jahren nur notdürftig instandgesetzt und waren marode. Errichtet wurde ein Gesamterlebnisspielplatz mit Kleinkinderbereich, der von Kindern im Kindergartenalter bis zur Mittelschule mit allen Sinnen erlebt und erfahren werden kann. Nienburg als Stadt an der Saale thematisierend, lassen sich die Saale als Wegführung, die Schifffahrt und ein Hafen entdecken. Ende August war es endlich soweit und die Aufregung groß, als der Spielplatz von Kindern unserer Einrichtungen eingeweiht wurde. Schnell wurden das Spielschiff „Hans Dampf“, der exotisch gestaltete Rutschenturm, die Nestschaukel und die beiden Federwippen in Beschlag genommen.

Abgeschlossen werden konnte in diesem Jahr auch die Sanierung des Schulhofes unserer Grundschule in Nienburg (Saale). Nunmehr in übersichtliche Bereiche gegliedert, verfügt dieser über jeweils um einen Baum angeordnete Sitz-Rondelle, die den Schülern als Klassen- oder Gruppentreffpunkte dienen. Neu ist zudem die Zaunanlage, in die zusätzliche Aufbewahrungs- sowie Spiel- und Kletteranlagen als zusätzliches Bewegungsangebot integriert sind. Neben der Neugestaltung der Freiflächen im Hof erfolgte die Errichtung eines überdachten Verbindungsganges zwischen Schul- und Hortgebäude.

Auch im Inneren des Schulgebäudes wurde es moderner. Über den „Digitalpakt Schule“ wurde, aufbauend auf der bereits vorhandenen, passiven Infrastruktur im Schulgebäude, zunächst die digitale Verkabelung erweitert bzw. erneuert. Anschließend wurde die Ausstattung der Grundschule mit WLAN umgesetzt. Des Weiteren erhielt die Schule einen Klassensatz Notebooks. Ein interaktives Display wurde in der Schulaula und in einem Teil der insgesamt 8 Klassenräume installiert.

 

Froh bin ich, dass, nachdem die Corona-Pandemie auch in unserer Einheitsgemeinde das gesellschaftliche Leben fast vollständig zum Erliegen gebracht hatte, traditionelle kulturelle und sportliche Veranstaltungen in diesem Jahr endlich wieder stattfanden. So konnten die Open Air–Kinogänger auf der Riesenleinwand neben der Saale-Bode-Sporthalle Whoopi Goldberg in „Sister Act – eine himmlische Karriere“ erleben.

Unter dem Motto: “Fairplay - Sport & Fun gegen Frust und Gewalt“ fand am 10. September nunmehr zum 13. Mal unser Kultur- und Sporttag statt. Im gesamten Bereich der Exte Arena Am Steinbruch feierten Veranstalter, Aktive und Gäste ein Fest der Lebensfreude und des Zusammenkommens nach so langer, coronabedingter Pause. Gleichenorts und gleicher Zeit fand der ebenfalls schon zur Tradition gewordenen Tag der Vereine statt. Eigens dazu war eine Delegation aus der Partnerstadt Nienburg/Weser angereist, die im Nienburg an der Saale herzlich begrüßt wurde.

 

Nun überschattet die Energiekrise unseren Alltag und die tägliche Arbeit. Trotz aller oder gerade wegen der Sorgen und Nöte, die die Menschen in diesen Zeiten umtreiben, wollen wir das gesellschaftliche Leben in unserer Einheitsgemeinde aufrechterhalten. Im Krisenmodus gefangen, sehen sich insbesondere viele ältere Bürgerinnen und Bürger isoliert und ohne soziale Kontakte. Aus diesem Grund hat, nach der pandemiebedingten Durststrecke, auch unser Stadtseniorenrat seine Arbeit wieder intensiviert. Er organisiert kulturelle und informative Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren, vermittelt Kontakte und hat offene Ohren für Wünsche, Hinweise und Fragen.

 

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Nienburg (Saale) und ihrer Ortsteile,

seit nunmehr über einem Jahrzehnt bringt die Stadt Nienburg (Saale) monatlich ihr Amts- und Informationsblatt „DER SAALEKURIER“ heraus. Leider sind wir gezwungen, die Herausgabe unseres Saalekuriers zum 31. Dezember dieses Jahres einzustellen. Weil gesetzlich erforderliche Bekanntmachungen ab 01.01.2023 im Internet auf der städtischen Website erfolgen, verliert der Saalekurier seine Bedeutung als Bekanntmachungsorgan. Ab dem neuen Jahr würde er ausschließlich redaktionelle Beiträge beinhalten. Damit stünde er in Konkurrenz zur Presse und würde das Gebot der „Staatsferne der Presse“ verletzen. Haushaltsrechtlich nunmehr im freiwilligen Aufgabenbereich angesiedelt, widerspräche seine weitere Herausgabe zudem der Konsolidierungspflicht der Kommune.  Hinzu kommt, dass trotz intensiver Bemühungen kein Ersatz für ausscheidende Austräger zu finden ist.

Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich mein Bedauern für diese Situation, weiß ich wohl, dass unser Saalekurier insbesondere für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger oftmals die einzige Möglichkeit ist, sich über das gesellschaftliche Leben in unserer Einheitsgemeinde, so über stattgefundene und stattfindende Veranstaltungen, zu informieren. Darüber hinaus bedanke ich mich bei unseren Inserenten, die uns über viele Jahre hinweg die Treue gehalten haben.

So halten Sie mit diesem Exemplar die letzte Ausgabe des Saalekuriers in dieser Form in Ihren Händen. Gemeinsam mit dem Stadtrat sind wir jedoch bemüht, eine alternative Möglichkeit zu finden, um Sie über Termine u. ä. zu informieren.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Nienburg (Saale) und ihrer Ortsteile,

sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,

sehr geehrte Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräte,

vor uns liegen Monate und vielleicht Jahre, die unser Land und unserer Gesellschaft vor die größten Herausforderungen seit der Deutschen Wiedervereinigung stellen werden. Erneut sind wir im Krisenmodus gefangen, wieder gilt, mit der sich von Tag zu Tag ändernden Lage umzugehen. Ein Kraftakt, der nur gelingt, wenn sich jeder seiner Verantwortung bewusst ist. Jeder von uns ist im besonderen Maße gefordert: familiär, beruflich und gesamtgesellschaftlich. Als Ihre Bürgermeisterin stehe dafür ein, sachlich und konstruktiv mit dieser Krise umzugehen.

An dieser Stelle richte ich meinen Dank an die Vereine unserer Einheitsgemeinde, die mit Verständnis auf die Schließung der beiden Turnhallen in den Ortsteilen reagiert haben. Ich danke auch den Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeistern, die zielorientiert und im Sinne Ihrer Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zur Energieeinsparung eingebracht haben. Ich danke allen Mandatsträgern für ihre Arbeit in den kommunalen Gremien und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Letztendlich stehen das Gemeinwohl und die Belange der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle.

 

Meinen Dank richte ich auch an Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Einheitsgemeinde, an alle Freiwilligen und ehrenamtlich Tätigen, an die Kameraden unserer Feuerwehren, an die Mitarbeitenden unserer Verwaltung und unserer kommunalen Einrichtungen für die geleistete Arbeit für unsere Einheitsgemeinde Nienburg (Saale).

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt Nienburg (Saale) und ihrer Ortsteile,

Häuser, Türen, Fenster und Vorgärten sind inzwischen festlich geschmückt. Auch unser Marktplatz erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Der stattliche Weihnachtsbaum, unserer Pyramide und die an den Straßenleuchten angebrachte, weihnachtliche Beleuchtung sollen Ihnen in diesen schwierigen Zeiten helfen, optimistisch in die Zukunft zu schauen.

Genießen Sie nun die Vorweihnachtszeit! Haben Sie Freude am Besuch der so vielen, liebevoll organisierten Veranstaltungen in unserer Einheitsgemeinde, die endlich wieder stattfinden können: den Weihnachtsmärkten in unseren Ortsteilen und Kindereinrichtungen, den Adventskonzerten unserer Chöre und der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie und den Weihnachtsfeiern unserer Vereine.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von ganzem Herzen eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches, neues Jahr 2023 voller Gesundheit und Zuversicht.

 

Ihre Bürgermeisterin                                               

Susan Falke

Stadtverwaltung reagiert auf sinkendes Infektionsgeschehen

 

Mit dem 3. April sind die weitreichenden Corona-Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes weggefallen. Seitdem gelten auch in Sachsen-Anhalt weitere Erleichterungen. Unbenommen davon bleiben Individualregelungen im Wege des Hausrechts.

 

Den Schutz der Gesundheit aller im Blick behaltend werden in den Rathäusern der Stadtverwaltung folgende, der Situation angepasste Handlungsanweisungen umgesetzt:

 

  1. Beide Rathäuser sind für den Publikumsverkehr geöffnet. Die 3G-Regel entfällt, die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske wird ersetzt durch eine Empfehlung. Das Abstandsgebot bleibt bestehen.

  2. Die Vergabe persönlicher Termine im Bürgerbüro und Standesamt für die Bearbeitung von Bürgeranliegen wird beibehalten. So vorzugehen hat sich bewährt, weil u. a. längere Wartezeiten entfallen. Jeweils der Mittwoch wird im Bürgerbüro für Laufkundschaft (Vorsprechen ohne Termin) freigehalten.

  3. Alle anderen Fachbereiche sind zu den Öffnungszeiten für die Bürgerinnen und Bürger uneingeschränkt zugänglich, Ansprechpartner können ohne Terminvereinbarung aufgesucht werden.

 

Die Sprechstunden der Ortsbürgermeister/innen werden wieder durchgeführt.

 

Die Stadtverwaltung Nienburg (Saale) steht allen Bürgerinnen und Bürgern für Fragen weiterhin zur Verfügung.

 

Wir wünschen Ihnen weiterhin Gesundheit und Zuversicht.

Ihre Stadtverwaltung Nienburg (Saale)

 

 

Aktuelle Informationen finden Sie regelmäßig auch unter:

www.stadt-nienburg-saale.de

www.salzlandkreis.de/corona


 

 

Aktuelle Informationen der Grundschule Nienburg (Saale) finden Sie unter

 

 

www.gs-nienburg.bildung-lsa.de

 


 

 

Drive-in und Teststationen 

 

Informationen zur Corona-Pandemie

 

Dashboard des Salzlandkreises (optimiert für PC/Laptop) 

 

Dashboard des Salzlandkreises (optimiert für mobile Endgeräte)


 

Susan FalkeSehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gäste,

herzlich willkommen in unserer schönen Stadt Nienburg (Saale), gelegen im Herzen von Sachsen-Anhalt, im Salzlandkreis und seit der Gebietsreform zum 01.01.2010 mit den Ortsteilen Altenburg, Borgesdorf, Gerbitz, Gramsdorf, Grimschleben, Jesar, Latdorf, Neugattersleben, Pobzig, Wedlitz sowie Wispitz mit ca. 6.600 Einwohner bestehend.

 

Die Stadt Nienburg (Saale) kann auf eine 1.050-jährige Geschichte zurück blicken. So spielte das Nienburger Benediktinerkloster in der Geschichte Mitteldeutschlands eine tragende Rolle und hat unseren Ort bereits im Mittelalter über damalige Landesgrenzen hinweg bekannt gemacht. Unsere tausendjährige Klosterkirche ist eines der bedeutendsten frühgotischen Bauwerke im mitteldeutschen Raum. In ihrem Inneren befindet sich ein Schmuckfußboden im romanischen Stil. Umgeben von eleganten Bürgerhäusern ist auch unser Marktplatz sehenswert. Das Glockenspiel auf dem Gebäude der Wohlfahrtsstiftung wurde aufwendig durch ehrenamtliches Engagement saniert und am 2. Juli 2006 eingeweiht. Es ist das Einzige seiner Art in Mitteldeutschland.

 

Unsere Landschaft ist geprägt von Wäldern und Auenwiesen mit einer besonderen Anziehungskraft. Getreu dem Slogan unserer schönen Saalestadt „In Nienburg fließt‘ s zusammen“ treffen Sie hier, neben dem Zusammenfluss von Saale und Bode, auf die Kreuzung folgender 8 Ferienrouten: die Straße der Romanik, die Cranach-Route, die Deutsche Alleenstraße, den Saaleradwanderweg, den Europaradweg R1, den Boderadweg, die Drei-Flüsse-Tour und das Blaue Band. Wie wäre es mit einer Fahrradtour entlang des Saaleradwanderweges, eines der abwechslungsreichsten Flussradwege in Deutschland?  Oder entlang des Europaradweg R1 von Strenzfeld über Neugattersleben durch die Aue zum Nienburger Freibad? Nach einer interessanten Radtour durch unsere schöne Umgebung finden Sie, ob jung oder alt, im Nienburger Freibad mit seiner großzügigen Liegewiese die nötige Erholung.

 

Kulturinteressierte und Naturbegeisterte finden in unserer kleinen Stadt und ihren Ortsteilen so viel Sehenswertes. Ich lade Sie, liebe Gäste, herzlich zu einer Entdeckungstour ein. Mehr zu den Sehenswürdigkeiten unserer Einheitsgemeinde und weitere Anregungen für einen interessanten Ausflug finden Sie unter der Rubrik Tourismus.

 

Die Herausforderungen der heutigen Zeit

 

Auch die Stadt Nienburg (Saale) hat sich den Auswirkungen des demografischen Wandels zu stellen. Unter Beachtung der neuen Herausforderungen, insbesondere in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Bildung und Grundsicherung gilt es, unsere Stadt und ihre Ortsteile zu lebens- und liebenswerten Wohn-, Lebens- und Bildungsorten zu gestalten. Dabei haben wir es im Salzlandkreis mit eher ländlich geprägtem Raum zu tun. Unsere Sozialpolitik berücksichtigt die demografische Entwicklung und infrastrukturelle Entwicklungen sind auf Nachhaltigkeit ausgerichtet.

 

Der Mensch steht im Mittelpunkt

 

Ziel ist, alle verfügbaren Kräfte für den kommunalen Entwicklungsprozess zu bündeln. Hierbei beziehen wir insbesondere die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine und Verbände und die Wirtschaftstreibenden aktiv ein. Wir konzentrieren uns auf die Bedürfnisse derer, die hier leben und arbeiten! Bürgerbeteiligung und -engagement stehen an vorderster Stelle. Gemeinsam Entwickeltes wollen wir zusammen mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, umsetzen. So schaffen wir Identitäten, wahren Traditionen und erreichen letztendlich eine noch größere Verbundenheit mit unserer Heimat. So gelingt es, unsere Stadt Nienburg (Saale) über Landkreis- und Landesgrenzen hinaus weiter bekannt zu machen. Wir sind eine lebens- und liebenswerte Region und ich lade Sie alle ein, gemeinschaftlich mit uns weiter an einer lebenswerten Zukunft für uns und unsere Kinder zu bauen!

 

Ihre Bürgermeisterin

Susan Falke 

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