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Mal über den Tellerrand geschaut

18.04.2017

Einladung zur Informationsveranstaltung

zur Gründung eines Netzwerks für

Hilfeleistungen

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

dass sich die Menschen in unserer Einheitsgemeinde wieder mehr umeinander kümmern, liegt mir als Bürgermeisterin außerordentlich am Herzen. Seit geraumer Zeit vermisse ich, dass sich unterstützt wird, ohne zu fragen, was eventuell dabei herausspringt. Stattdessen beobachte ich, dass neidvoll aufeinander gesehen wird. Dabei ist es etwas sehr Schönes, jemandem zu helfen und dessen Freude und Dankbarkeit zu erfahren.

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb nicht nur ältere Menschen plötzlich in Situationen geraten, in denen sie auf Hilfe angewiesen sind. Und nicht immer können Angehörige einspringen. Dabei geht es nicht um Hilfeleistungen, die fachlich versiertes Personal erbringen muss, vielmehr um die vielzähligen, selbstverständlichen Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens, die auf einmal nicht mehr allein bewerkstelligt werden können. Manchmal nur über einen absehbaren Zeitraum, oftmals für immer.

Hier möchte ich gemeinsam mit Ihnen ansetzen und Sie fragen, ob Sie Ihre Mitmenschen unterstützen wollen. Ihnen beim Einkauf helfen, vielleicht die Treppe wischen, Gartenarbeit verrichten, Besorgungen erledigen – es gibt so viele Beispiele, wo Kleinigkeiten Großes bewirken können. Als Bürgermeisterin werde ich mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln die Organisation unseres Netzwerks für Hilfeleistungen übernehmen. Damit Hilfesuchende einen Anlaufpunkt haben, wo sie Bedarf anmelden können und anschließend koordiniert wird, wer wie hilft.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wieder mehr miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam Ideen entwickeln, wie man das Leben in unserer Einheitsgemeinde für alle einfacher und angenehmer gestalten kann, ist mein Ziel. Deshalb lade ich Sie zu einer ersten Informationsveranstaltung recht herzlich am 30. Mai 2017, um 17:00 Uhr, in den Sitzungssaal unseres Rathauses ein.

U. a. werden unsere Soziallotsen über ihre Arbeit berichten. Inzwischen seit fast eineinhalb Jahren ehrenamtlich für die in Nienburg (Saale) lebenden Flüchtlingsfamilien tätig, haben sie auch erfahren, wo alteingesessenen Nienburgern der Schuh drückt und Hilfe vonnöten ist.

Ich wünsche mir Ihr Interesse und freue mich, Sie am 30. Mai persönlich begrüßen zu können.

Ihre Bürgermeisterin